Aufgrund des Einlenkens von LEGO® haben wir unsere Petition gestoppt.

 

Die deutsche Übersetzung des Petitionstexts lautete:

Sehr geehrte Verantwortliche der LEGO Group,
Sehr geehrter LEGO-CEO Herr Christiansen,

mit dem Set „42113 Bell-Boeing V-22 Osprey“ veröffentlicht LEGO® im August 2020 erstmals ein Modell eines aktuell in Kriegen eingesetzten, modernen Militärvehikels. Dafür kooperieren Sie sogar mit den Herstellern Boeing® und Bell®. Mit Rüstungsverkäufen von 26,08 Milliarden Euro im Jahr 2018 ist Boeing® der zweitgrößte Rüstungskonzern der Welt. Bell® liegt auf Platz 27.

Bei Einsätzen des Militärflugzeugs sind in den letzten Jahren unzählige Zivilist*innen in bewaffneten Konflikten zu Tode gekommen. Als Eltern, LEGO®-Kund*innen und Klemmbaustein-Fans sind wir mit der Nachbildung dieses Flugzeuges deshalb nicht einverstanden.

Firmen, die etwa Waffen herstellen, und in vielen Ländern rund um den Globus großes Leid verursachen, sollten keine Partner Ihres Spielzeugunternehmens sein. Aus diesem Grund wurde im Jahr 2014 nach heftiger Kritik die Kooperation Ihres Unternehmens mit dem umstrittenen Ölkonzern Shell® beendet. Zudem verstoßen Sie mit dem neuen Set gegen Ihre eigenen Unternehmensgrundsätze.

Wir fordern Sie auf, die Kooperation mit den Rüstungsfirmen zu beenden und keine weiteren modernen Militärmodelle herzustellen.

 

 

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